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 Institut für Deutschland- und Europastudien

In diesem Jahr fand die internationale Sommerschule „Zwischen EU und Russland. Belarus in neuer internationaler Orientierung“ an der Belarussischen Staatlichen Universität statt. Daran haben die Studenten aus Deutschland, Österreich, Belarus und Frankreich teilgenommen, insgesamt 39 Teilnehmendnen.  

Die Sommerschule lief 2 Wochen, vom 9. bis zum 23. August 2015. Die Sommerschule in diesem Jahr wurde den Themen der historischen, wirtschaftlichen, politische und kulturellen Entwicklungen der Republik Belarus gewidmet. Im Rahmen der Sommerschule wurde auch die Fragen der Zusammenarbeit von Belarus und Deutschland und auch von Belarus und Europäischen Union diskutiert.

  

In der ersten Woche der Sommerschule wurden die Themen der Geschichte, Außenpolitik, Integrationsprozesse der Republik Belarus angesprochen, und auch die Multikulturalism der belarussischen Städten. Die Teilnehmer der Sommerschule besuchten des Exekutivkomitees der GUS-Staaten, Museums der Großen Vaterländischen Krieges und Nationalgemäldegalerie.

Am Wochenende machte die Gruppe den Ausflug nach zwei großen belarussischen Städten, Witebsk und Hrodno. Im Rahmen des Ausflugs konnten die Teilnehmer den Unterschied zwischen Osten und Westen der Republik beobachten. In Witebsk und Hrodno fanden die Treffen mit den Vertretern der exekutiven Verwaltung, und wurde Kulturprogramm mit Besichtigung der Sehenswürdigkeiten von beiden Städten organisiert.

 

Die zweite Woche der Sommerschule wurde der Wirtschaft und Kultur in Belarus gewidmet. Die Teilnehmer besuchen Gedenkstätte in Trostenez. Am Ende der Sommerschulen fanden zwei Diskussionen zu den Themen „Deutsch-belarussische Beziehungen im Bereich Kultur seit 1993. Belarus in Bologna Prozess“ und „Rolle von Belarus in der Regulierung der Ukraine-Krise. Andere aktuelle Herausforderungen der Außenpolitik“. An den Diskussionen haben die Vertreter der Deutschen Botschaft, des Bildungsministeriums und des Außenministeriums von Belarus, des Goethe-Instituts, des DAAD, der BSU, der Hochschule Mittweida teilgenommen.

Das IfD bedankt sich bei den Teilnehmern, Lehrern und Referenten für die Teilnahme an der Sommerschule!

  

Bis zum nächsten Jahr!

 

Feedback der Teilnehmer der Sommerschule 2015

Chantal Grede, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: 

Ich wusste überhaupt nicht, was auf mich zukommen würde, als ich die Zusage für die Teilnahme an der Sommerschule der BSU bekam. Einmal angekommen in Minsk, fing das umfangreiche Programm sofort an: In der ersten Woche haben wir uns sehr viel mit der belorussischen Geschichtsschreibung auseinandergesetzt. Nachmittags gab es aber immer abwechslungsreiche Ausflüge, um die Stadt und das Land auch so etwas besser verstehen zu lernen. Vor allem die zweite Woche war für mich persönlich eine Bereicherung, da wir hier dazu kamen, uns auch mit Fragen über das politische System auseinanderzusetzen, die mich als Politikwissenschaftlerin besonders beschäftigten. Insgesamt war die Organisation der Sommerschule rundum top - vor allem der gute Zusammenhalt im gesamten Team aus Deutschen und Belarussen war überwältigend! Ich hab viel mehr gelernt als ich mir je vorstellen konnte."

 

Steve Burkhardt, Universität von Victoria:

Ich blicke auf zwei sehr lehrreiche und unvergessliche Wochen zurück. Neben den vielen neu gewonnenen inhaltlichen Kenntnissen, habe ich mir einen ganz eigenen Blickwinkel auf Weißrussland verschaffen können. Ich habe so viele nette Leute kennen gelernt, so viele interessante Orte gesehen und so viel Spaß gehabt (innerhalb und außerhalb des Programms). Ich möchte dem Institut für Deutschlandstudien danken, das eine wirklich tolle Sommerschule veranstaltet hat und keine bessere Plattform für den fachlichen und persönlichen Austausch hätte bieten können. Es war unvergesslich! Vielen Dank!

 

Felix Thiessen, University of Maastricht:

Um es kurz und knapp zu sagen, die Sommerschule 2015 des IfD in Minsk war grandios und sehr intensiv. Neben eines Russisch Kurses und Seminaren habe ich sehr viel gelernt über dieses doch sehr unbekannte Land. Die intensive Beschäftigung mt diesem Land hat mein Denken über politische Systeme nachhaltig beeinflusst. Den regen Austausch mit einigen der Belarussischen Teilnehmer fand ich sehr wichtig und war eine wichtige Stütze für meine ganz eigene politische Analyse. Ich kann mich nur bedanken für diese Sommerschule und werde sehr gerne wieder nach Belarus kommen.