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 Institut für Deutschland- und Europastudien

Zwei Wochen lang haben 28 Studierende aus Deutschland und Österreich und acht Studierende aus Belarus an der Sommerschule des IfD teilgenommen. Die Sommerschule des Instituts für Deutschlandstudien widmete sich in diesem Jahr den deutsch-belarussischen Wirtschaftsbeziehungen. Das Thema der Sommerschule lautete: „Wirtschaftsstandort Belarus – politische Ansprüche und wirtschaftliche Realität“.

 Vom 12. bis zum 24. August 2013 haben die Teilnehmenden das Land kennengelernt und neue Kenntnisse über die wirtschaftliche Zusammenarbeit von Belarus und Deutschland erfahren.

    

Die Sommerschule bot vielfältige Seminare und Vorlesungen an, an denen belarussische und deutsche Professoren und Dozenten teilgenommen haben: Prof. A. Danilchenko (BSU), Prof. S. Velesco (HS Mittweida), Prof.  J. N. Stelling (HS Mittweida), Prof. A. H. Lindner (HS Mittweida), Dr. V. Tikhonov (IfD), Dr. W. Jaroshevich (BSU), Dr. N. Jurowa (BSU), Dr. E. Lisica (BSWU). Die Themen der Seminare umfassten unterschiedliche Fragestellungen bezüglich des Wirtschaftslebens in Belarus: Internationalisierung geschäftlicher Aktivitäten, Prozesse der Privatisierung in Belarus, Entwicklung alternativer Energieoptionen, Unternehmen mit ausländischen Investitionen, freie Wirtschaftszonen sowie Außenhandel in Belarus. Die Teilnehmenden erstellten mittels Gruppenarbeit ein wirtschaftliches Profil für Belarus.

 

Treffen und Gesprächsrunden mit Experten aus der Praxis bereicherten die Sommerschule: Dr. K. Baier (Deutsch-Belarussischer Wirtschaftsclub), D. Klevzhits (Generaldirektor der Nationalen Agentur für Investitionen und Privatisierung), I. Osipov (private UNITER Investment Company), Dr. O. Dedok (Belarussische Industrie- und Handelskammer), Xu Dafeng (Generaldirektor des Joint Venture „Midea-Horizont“), K. Chizhik (Leiter der Abteilung für Westeuropa des belarussischen Außenministerium), U. Köhler (Leiter des Joint Venture „Zeiss-BelOMO“). Im Minsker Traktorenwerk und beim Besuch der Freien Wirtschaftszone Brest standen ebenfalls lokale Experten und Managers für Fragen zur Verfügung.

 

Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit neben den Seminaren, einen Russischkurs zu besuchen. Für belarussische Teilnehmende bot das IfD einen Konversationskurs mit den deutschen Lektoren Karsten Münchhoff (DAAD) und Alexander Wolf (Robert Bosch Stiftung) an.

Das Kulturprogramm der Sommerschule umfasste wichtige belarussische Sehenswürdigkeiten: Nationalbibliothek, Nationalgemäldegalerie, Brester Festung, Kamenetz Museum, Belowezhskaja Puschtscha u.a... Die Teilnehmenden genossen die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten nicht nur während ihrer Stadtrundgänge, sondern ebenfalls beim Besuch der Brauerei „Alivarija“.

Die Sommerschule hat den Teilnehmern viele Möglichkeiten gezeigt, wie kann man in der Zukunft mit Osteuropa, vornehmlich Belarus, kooperieren und Zusammenarbeit verwirklichen. Das Interesse an der Sommerschule war sehr stark und das IfD hofft auf erfolgreiche weitere Zusammenarbeit und bedankt sich bei allen Teilnehmern, Professoren und Experten, die an der Sommerschule teilgenommen haben!