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 Institut für Deutschland- und Europastudien

Vom 10. bis zum 24. August 2014 fand die Sommerschule des IfD „Mehr Investoren und Touristen? – Lage und Potenzial der belarussischen Wirtschaft“ statt. Zwei Wochen lang haben 15 Studierende aus Deutschland 9 Studierende aus Belarus an der Sommerschule des IfD teilgenommen. Die Sommerschule des Instituts für Deutschlandstudien widmete sich in diesem Jahr  den deutsch-belarussischen Wirtschaftsbeziehungen und dem touristischen Potenzial von Belarus.

Im Laufe der Sommerschule wurden vielfältige Seminare und Vorlesungen angeboten, an denen belarussische und deutsche Professoren und Dozenten beteiligt waren: Prof. A. Danilchenko (BSU), Prof. S. Velesco (HS Mittweida), Prof.  J. N. Stelling (HS Mittweida), Prof. A. H. Lindner (HS Mittweida), Dr. V. Tikhonov (IfD), Dr. W. Jaroshevich (BSU), Dr. E. Lisica (BSWU).

  

Neben den Seminaren bot die Sommerschule verschiede Treffen und Gesprächsrunde mit Experten aus der Praxis an: V. Iskortsev (Direktor der Investitionsagentur „Vladium“), T. Kuzmizkaja (Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Belarus), H. Telemann (CIM Minsk, Deutsch-belarussischer Wirtschaftsclub), O. Chvaljuk (Freie Wirtschaftszone Brest), T. Orechova (Touristisches Informationszentrum Minsk).

Am letzten Tag der Sommerschule hatten die Teilnehmer Möglichkeit persönlich dem Dr. H. Rapior (Ständiger Vertreter des Botschafters der BRD) und K. Chizhik (Leiter der Westeuropaabteilung des Außenministeriums) Fragen zu stellen und gegenseitig sich zu unterhalten.

   

Die Themen der Seminare umfassten unterschiedliche Fragestellungen bezüglich des Wirtschaft und Tourismus in Belarus: Ergebnisse der Eishockey- Weltmeisterschaft, Internationalisierung geschäftlicher Aktivitäten, Prozesse der Privatisierung in Belarus, Unternehmen mit ausländischen Investitionen, freie Wirtschaftszonen. Die Teilnehmenden erstellten mittels Gruppenarbeit ein wirtschaftliches Profil für Belarus. Für die deutschen Teilnehmer wurde auch der Russischkurs in zwei Gruppen (Anfänger und Fortgeschrittene) angeboten.

  

Das Kulturprogramm der Sommerschule umfasste wichtige belarussische Sehenswürdigkeiten: Nationalbibliothek, Brester Festung, Kamenetz Museum, Belowezhskaja Puschtscha u.a... Die Teilnehmenden genossen die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten nicht nur während ihrer Stadtrundgänge, sondern ebenfalls beim Besuch der Museen, Parken und bei Ausflügen nach Chatyn und Priluki.

Das IfD freut sich sehr, dass die Sommerschule stattgefunden hat und bedankt sich bei allen Beteiligten: Teilnehmern, Professoren, Experten!

 

Feedback der Teilnehmer der IfD-Sommerschule 2014

Daniel Mang, Student der Goethe-Universität Frankfurt am Main:

„Das Programm der Sommerschule war vielfältig und sehr gut zusammengestellt. Ich habe in den zwei Wochen einiges gelernt und tolle Erfahrungen gemacht. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Freizeit gewünscht, da der Stundenplan recht voll war und ich gerne mal einen Nachmittag für mich gehabt hätte, um auf eigene Faust neue Ecken von Minsk zu erkunden“.

Frederik G., Goethe-Universität Frankfurt am Main:

„Das zweiwöchige Programm bot eine bunte Mischung aus Vorlesungen, Gruppenarbeiten, Sprachunterricht, Kulturprogramm, Besichtigungen und gemeinsamen Feiern, in den zwei Städten Minsk und Brest (zwei Tage). Die meisten Programmpunkte fanden in dem erst kürzlich erbauten Hauptgebäude der BGU am Hauptbahnhof im siebten Stock, einer Veranstaltungsetage, statt.

Das Thema war Tourismus in Belarus, was aber in diesem Erfahrungsbericht nicht näher erläutert werden soll, da sich das Thema von Sommerschule zu Sommerschule verändert. Die Gruppenarbeit bestand aus der Entwicklung eines Startups bzw. einer Tochtergesellschaft in Belarus. Teil des Programms war auch ein Besuch der Freihandelszone in Brest und eines dort ansässigen deutschen Unternehmens. Der nützliche Sprachunterricht war in zwei Gruppen organisiert (Anfänger und Fortgeschrittene/Muttersprachler). Die Referenten haben offen auch über mögliche Problempunkte gesprochen, das gilt ausdrücklich auch für die Belarussischen. Das IfD hat bei seinem Programm eine Vielzahl an Kontakten aus unterschiedlichen Bereichen (Politik, Wirtschaft, Verbänden, Behörden) einbringen können. Die Programmpunkte waren abwechselnd auf Deutsch, Englisch und Russisch mit Deutsch-Übersetzung.“
 

Georgiy Kurguzkin, Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden:

„Ich bin sehr froh, dass ich an dieser Sommerschule teilnehmen durfte. Man hat uns allen sehr schöne Seiten von Minsk und Belarus gezeigt. Außerdem hat man den Blick in die wirtschaftliche Lage und die Zusammenarbeit mit Deutschland geworfen. Ich habe tolle Menschen getroffen, die sehr freundlich, offen, hilfsbereit und gesprächsfreudig sind. Ich möchte mich auch bei den Organisatoren für die perfekte Organisation und Durchführung der Sommerschule bedanken. Weiter so!!!"

 

Bozhena Lusko, Studentin der Belarussischen Wirtschaftsuniversität:

„Zu Beginn möchte ich sagen, dass diese Sommerschule uns mit Deutschland und Belarus wie sie sind bekannt macht. Sommerschule hilft die Deutsch-Belarussischen Beziehungen im Bereich der Bildung, Tourismus, Investitionen  näher machen. Interessant war die  interkulturelle Interaktion zwischen so unterschiedlichen Studenten und Studentinnen. Es war ganze Menge Spaß und unvergessliche Momenten! Und ich bin sehr froh, dass ich diese zwei wunderschöne Woche mit solchen feinen Leuten verbracht habe.

Zum Schluss möchte ich noch einmal sehr großen Dank unseren Organisatoren und Teilnehmern äußern. Alles war perfekt. Bis bald, Sommerschule des IfD!“
 

Swetlana Loban, Studentin der Belarussischen Wirtschaftsuniversität:

„Die Sommerschule ist eine gute Idee, wie man ein Paar Wochen im Sommer verbringen kann. Ich muss eindeutig sagen, dass mir alles gefallen hat und ich solches Projekt schon seit langem gesucht habe. Währende der Sommerschule habe viel Spaß gehabt und viele neue und interessante Bekanntschaften geschlossen. Außerdem habe ich viel Neues aus dem wirtschaftlichen und kulturellen Bereich gelernt. Wir haben auch viele Orte besucht, die ich davor noch nie besucht habe, obwohl das unser Volksvermögen ist. So konnte ich meine Heimat neu kennenlernen. Ein weiterer und wichtiger Punkt ist natürlich die Kommunikation zwischen den Teilnehmern aus Belarus und Deutschland. Dadurch kann man die Kultur kennenlernen und die Sprache von den Muttersprachlern erlernen. Vor dieser Sommerschule habe ich zwei Ziele gesetzt: zu einem mein Deutsch zu verbessern und neue Erfahrungen und Eindrücke zu bekommen.
Zusammengefasst: meiner Meinung nach sind meine Ziele erreicht. Und ich möchte ergänzen: vielen Dank an alle Organisatoren, die ihre Seele und Kräfte in dieses Projekt investiert hatten!“

Iwan Guranow, Student der Hochschule Fulda:

„Außer den Vorträgen, Vorlesungen und Russisch-Unterricht wurden viele Ausflüge durchgefährt, dazu gehörten Dorf Prilukin, das deutsche Tochterunternehmen Salamander, das Traktorenwerk in Minsk, der Naturpark in Brest, mehrere Museen, die anlässlich gebaute Eishockey-Arena und viele weitere interessante Exkursionen. Der Höhepunkt war für mich der Besuch der Festung in Brest, zu der wir ca. 300 km mit dem Zug von Minsk nach Brest, das unweit der polnischen Grenze liegt, anreisen. Hier konnte man sehen viele Eindrücke über die bewegte Historie der Stadt Brest und des Landes Belarus erhalten.“

Natalia Prokopenko, Studentin der Belarussischen Staatlichen Wirtschaftsuniversität:
 
„In erster Linie vielen-vielen Dank! Danke für die Möglichkeit, die Sprachpraxis zu haben, unvergessliche Emotionen zu erleben, wichtige Bekanntschaften zu schließen und zwei beste Sommerwochen zu genießen. Mir hat das Programme der Sommerschule sehr gefallen. Dank den Unterrichten mit belarussischen und deutschen Lektoren hat man die Hauptfragen und Problemen der Wirtschaft von verschiedenen Seiten betrachten können.
Minsk hat sich für mich von der neuen Seite geöffnet, und zwar der Unterhaltungsseite. Wir sind sehr stolz und froh gewesen, die Teilnehmer aus Deutschland mit unserem Land, der Hauptstadt Minsk und unserem Leben bekannt zu machen. Ich glaube auch, dass die gute Eindrücke von unserer Heimat und unserem Volk bei ihnen haften bleiben.
Wir sind gute Freunde geblieben, haben bis jetzt noch Kontakt und warten bald auf sie bei uns zu Gast. Ich würde gerne noch an der Sommerschule teilnehmen. Die Sommerschule hat mein Leben verändert. Noch einmal, Danke!“
 
Margarita Madinski, Studentin der Universität Vechta:
 
„Das war eine so wertvolle Erfahrung für mich, die ich niemals missen möchte. Jedem der überlegt, an solch einer Sommerschule teilzunehmen, rate ich es sehr. Denn sie ist gut strukturiert und die Betreuer sind sehr hilfsbereit und freundlich. In allem zusammen, ist die Sommerschule eine gute Alternative um Auslandserfahrungen zu sammeln, vor allem den jungen Menschen denen ein halbes Jahr eventuell zu lang sein könnte“. 
 
Grit Teichgräber, Studentin der Betriebswirtschaft, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig:
 
"Die Sommerschule war dank der wunderbaren Organisation durch das Institut für Deutschlandstudien ein tolles Erlebnis. Dank der zahlreichen Seminare und Gesprächsrunden bekamen wir einen umfassenden Einblick in die Lage und das Potenzial der belarussischen Wirtschaft und des Tourismuses. Die Vielzahl der Exkursionen hat dafür gesorgt, dass wir viel von Minsk und seiner Umgebung (Chatyn, Brest, Priluki) gesehen haben. Der Russischunterricht trug dazu bei, dass wir – ohne irgendwelche Vorkenntnisse – am Ende unseres Aufenthalts auch selbst Kaffee bestellen konnten ;). Der Mix aus Wissen, Kultur und Sprache hat dafür gesorgt, dass es nie langweilig wurde und die Zeit wie im Flug verging. Trotz des gut gefüllten, aber abwechslungsreichen Programms kam auch der Spaß nicht zu kurz. Häufig waren auch die überaus gastfreundlichen belarussischen Student(inn)en mit von der Partie, wenn wir abends noch was trinken gingen. Die Teilnahme an der Sommerschule der Belarussischen Staatlichen Universität kann ich einem jeden nur empfehlen."
 
Nicole Wartig, Studentin in Betriebswirtschaft an der Hochschule Mittweida:
 
„Die Sommerschule hat mir die Möglichkeit gegeben ein Land kennen zu lernen, was mir vor der Reise doch sehr unbekannt von Mensch und Kultur war. Ich durfte viele neue Leute kennen lernen und der Kontakt bleibt hoffentlich lange bestehen. Es war einfach eine sehr schöne und lustige Zeit. Durch das Stipendium können auch die Studenten teilnehmen, die finanziell nicht so viele Möglichkeiten haben. Die Bemühungen der Bewerbung sind es auf jeden Fall wert. Der Russischunterricht, der uns während der Sommerschule angeboten wurde, war eine super Idee. Ich bin ohne Russischvorkenntnisse in diesen Kurs gekommen und konnte nach zwei Wochen Lesen- und Sprachtraining meinen morgendlichen Kaffee selber bestellen. Auch ein paar Basics haben sich in meinem Kopf festgesetzt und durch die belarussischen Studenten, lernten wir auch Vokabeln des jugendlichen Sprachgebrauches kennen. Das kulturelle Rahmenprogramm hat meine Erwartungen erfüllt und vor allem der Besuch des Traktorenwerkes war ein sehr interessanter Ausflug für mich. Ich bedanke mich noch einmal bei allen mitgewirkten Personen des IFD und BSU für dieses einzigartige Erlebnis.“